Mehr als nur ein Blog

Vorzeitiges Ende.



Es gibt nur ein Weg, sowas zu zu verkünden und das ist der Direkte. Ich werde kurz und knapp denn Blog dich machen. Der Grund ist einfach, das ich keine Grund mehr habe weiter zu machen... Ich sehe imoment kein Sinn am PC zu gehen. Ist ja auch egal. Da ich eh kaum Leser habe wird es wohl kein Stück tragisch sein. Ob ich wieder komme ist wort wörtlich noch in der Luft. Mich könnt ihr nur noch MSN erreichen oder knuddels.

Also bye und vielleicht bis irgendwann.

Tobi.

26.9.09 07:53


Engel



Die meisten fürchten den Tod, manche fürchten das Leben.
Sie stehen verlassen von Träumen in ihrem irdischen Elend.
Denn das Schicksal hat all ihren Optimismus zerschlagen!
Ich weiß! Wirklich gelacht hast du seit Monaten nicht.
Und du quälst dich durch deinen Tag und fragst „wieso grade ich..“
Rund um die Uhr verfolgt dich dieses dumpfe Gefühl im Magen.
Du kannst ohne zu lügen sagen, dich wirklich bemüht zu haben.
Und all die vergangene Demut, die immer noch weh tut.
Doch allen anderen sagst du, dir geht’s gut!
Dabei hast du seither nichts vergessen!
Und manchmal wünschst du dir, dein Kopf wird auf dem Boden zerschmettert,
Damit du all die Schmerzen nicht mehr fühlst, denn ohne geht’s besser.
Das Leben ist dir ans Herz gewachsen wie ein Tumor.
 
Das Mitleid der anderen ist reine Heuchelei
„Kopf hoch, du schaffst das schon“, alles nur verseuchter Scheiß/
Denn du hast schon viel zu viel gesehen, um noch weiter zu gehen!
Sie sind zu glücklich, um dein Leid zu verstehen,
Doch merk dir eins, es ist niemals deine Schuld gewesen!!!
Im Gegenteil, du hattest sogar viel Geduld mit dem Leben!
„Everything´s gonna be alright“, vertraue dem scheiß nicht!
Die Erfahrung zeigt, dass das Schicksal deinen guten Glauben zerbricht.
Manche prangern dein Pessimismus an und reden ´nen Scheiß.
Doch du hast schon zu viel erlebt, zu viele Tränen geweint!
Und langsam drehst du schon durch.
Denn das Leben ist wundervoll und atemberaubend wie Wasser.
Seit vielen Jahren bist du gefangen in diesem Strudel.
Lass dir das mal durch den Kopf gehen!


wir denken manchmal dass die gesamte Welt hier gegen uns wär,
sehn nur noch Regen und Gewitter, graue Wolken am Himmel.
Manche glauben dass sie kein Glück haben und geben auf
sind verbittert und nicht mehr bereit für ihr Schicksal zu kämpfen,
wir wünschen uns den Respekt anderer Menschen
und etwas Liebe und Anerkennung, Hilfe und Wertschätzung
die Kraft die wir daraus schöpfen nix könnte sie eher ersetzen .Jeder ist ein Gewinner auf seine eigene Art,
durch die Dinge die wir meistern, an jedem einzelnen Tag
und bist du mal am Boden, geht dein Blick nur nach oben
an die Spitze. Du bist voller Wissen und Kraft, nutze sie.
Und auch wenn du nicht gleich an dein Ziel gelangst,
hab keine Angst, lass deine Träume nicht unversucht,
es geht nicht drum was jemand anderes macht,
du stehst nur für dich,
glaub an dich und du packst jegliche Hürde! Auch wenn es dir nicht so vorkommt als ob.
Viele von uns sind frustriert und gefangen im täglichen Trott. Die Routine macht uns müde.
Vielleicht verlierst du manchmal nen Kampf,
doch verlieren wir den Mut und Hoffnung dann verlieren wir ganz,
lass nicht zu das Negatives dich einnimmt und deinen Kopf verdreht, denn,
übel bringt übel mit sich des hat man schon oft gesehn.
Versuch nicht nur auszuhalten sondern etwas zu ändern,
die Zukunft ist das was wir daraus formen mit unseren Händen. Verzweifel nicht auch für dich ist ein Weg in Sicht,
es geht immer voran, zöger nicht mach dich auf, fang morgen schon an.
Denn Sorgen und Angst lähmen uns und nehmen uns den Elan,wir sind alle Strahlen der Sonne.
Keiner ist hier egal, sei dir bewusst was zu leisten wozu du in der Lage bist, gib all deine Kraft, bleib dran und machs.

 Mit mir, bist du niemals allein!

Tobi

26.9.09 07:52


Du fehlst



Du fehlst..

..in allen Sachen, egal was ich mache, du fehlst ..

Du bist nicht mehr da. Weg, einfach weg. Wartend auf dem Rasen, blickend nach denn Sternen. Vergebends. Du fehlst. Verdammt, du fehlst! Der Grund fehlt aufzustehen, in denn Tag zu gehen. Du fehlst.

Keine Zeit?? Schaue auf dein Rücken. Drehst du dich um? Du fehlst...

 

 

26.9.09 07:42


Böse Kinder



Im jedem Jahr geht durch die Medien dieselbe Hiobsbotschaft: Deutschland ist zu kinderfeindlich. Das stimmt auch. Familien mit Kindern haben es schwer, Wohnungen mit Spielplätzen zu finden, Kindergarten kostet ein Scheißgeld, was man im Leben für Schulbücher ausgibt, reicht für einen Porsche - alles bereits bekannt, und es sollte dringend Abhilfe geschaffen werden.

Manchmal hab ich allerdings den Eindruck, Deutschland ist noch nicht kinderfeindlich genug, denn diese kleinen Wesen, welche angeblich voller Unschuld und ohne böse Arglist sind, werden regelmäßig für terroristische Aktivitäten eingesetzt. Nein, ich rede nicht von palästinensischen Selbstmordattentätern im Schulbus, ich rede von den Medien.
Die Werbung präsentiert uns ein eigenartiges Zerrbild von kleinen Menschen: sie sind grundsätzlich dauerlispelnd (warum?) und dauernervend (warum!?), meistens blond und ziemlich doof. Oder hat einer von euch mal gedacht, dass die kleinen Kinder aus der Knorr-Werbung, die sich die dämlichsten Beleidigungen an den Kopf werfen, bis der eine seinen Lebensmittelpunkt aus dem Haus verlagern will, niedlich sind? Dachte ich mir. Oder die kreischende Bande, die die Eltern vor dem Bildschirm dazu bringen will, Fruchtzwerge zu kaufen. Ich bin gewaltlos erzogen worden und habe auch vor, meine Leibesfrüchte ohne Gewalt zu erziehen. Bei diesen Obstquark-Revoluzzern würde ich allerdings eine Ausnahme machen. Und wo wir grad dabei sind: Ich find auch dauerndes Babygebrabbel nicht süß, und ich habe mir allein aufgrund der Werbung geschworen, nie einen Opel zu kaufen, so lange mit dieser Masche Käufer gewonnen werden sollen.

Mein momentaner Hassbolzen Nummer 1 ist aber natürlich Mia-Sophie, die mir und dem Rest der Republik mit ihrem entsetzlichen "Fruchtalaaaarm!" so auf die Nerven, Eier, Kekse und sonstige andere Objekte geht, wie man es bisher kaum für möglich gehalten hätte. Als wenn die Dauerbeschallung in der Werbung nicht reichen würde, musste unbedingt auch noch eine CD mit dem Fruchtalarm-Lied rauskommen (eine umgedichtete Variante von "Drei Chinesen mit dem Kontrabass", wahrscheinlich von Lukas Hilbert, dem ich grundsätzlich jede musikalische Abartigkeit zutraue). Und ich möchte hiermit offiziell einen Gesetzentwurf anregen, wonach Käufer dieser CD jeglichen Anspruch auf eigene Kinder oder den Umgang mit fremden Kindern verwirken. Den möchte ich übrigens auch der Musikindustrie untersagen, die für die atonale Entgleisung namens "Fruchtalarm-Lied" verantwortlich ist. Seitdem Krokodil Schnappi ganz furchtbar erfolgreich wurde und französische Kinderlieder es aus mir unerfindlichen Gründen in die Charts geschafft haben, wird anscheinend krampfhaft versucht, Kinder im Vorschulalter in die Tonstudios zu prügeln, damit man ordentlich Geld machen kann und statt branchenüblicher Honorare mit einem Lutscher und einem billigen Teddybären als Lohn davon kommt. Die Kleinen dagegen werden von ihren Eltern und fehlgeleiteten Fans mit so viel Lob überschüttet, dass ihr Ego eine eigene Vorwahl bekommt - Schnappi-Sängerin Joy soll laut diverser Musikjournalisten schon im zarten Alter von nicht mal 10 Jahren einen ausgeprägten Divencharakter entwickelt haben, der tiefgehenden Hass rechtfertigt.

Aber auch ohne so direkte kommerzielle Ausbeutung sorgen Erwachsene dafür, dass man Kinder hassen lernt. Man kennt es aus Weihnachtsbeiträgen in Boulevardsendungen des Fernsehens: Kinder werden gefragt, was sie sich zu Weihnachten wünschen, was sie vom Weihnachtsmann halten und ob sie brav waren. Oder es gibt stinkend faule TV-Redakteure, die für eine Dokumentation ein Thema vorgesetzt bekommen, welches im Allgemeinen mit Kindern assoziiert wird (Pokemon, Dragonball, diese Bändchen zum Flechten, die vor einiger Zeit mal angesagt waren...). Und diesen faulen Redakteuren fällt natürlich nichts Besseres ein, als kleine Kinder (am besten im Vorschulalter) erklären zu lassen, worum es bei diesem Thema geht. Das Resultat ist immer gleich: Unartikuliertes Gelalle, keine vollständigen Sätze, gehechelt vorgetragen und ohne jeglichen Sinn. Informationsgehalt ist nicht vorhanden und dem Zuschauer hat die Sache auch nichts gebracht - aber ändert sich mal was? Tatsächlich ist es eher noch schlimmer geworden, obwohl man zu jedem Thema auch einen Erwachsenen findet, der sich damit auskennt und sich auch sachlich dazu äußern kann. Aber ist ja schließlich auch einfacher, wenn man sich im gepflegten Unverständnis suhlen kann, um von oben herab zu urteilen.

Bisher hab ich ja nur Sachen genannt, bei denen Kinder von Erwachsenen benutzt werden, um eigene Unzulänglichkeiten zu vertuschen und trotzdem Geld zu verdienen. Ganz schlimm ist es aber auch, wenn ein Kind mal verschwindet oder Opfer einer Gewalttat wurde. Plötzlich gibt es nur noch den "kleinen Tobias", die "kleine Stefanie", den "kleinen Horst" - und dem kleinen Christian geht das ganz stark auf den Sack. Gibt es dann plötzlich keine anderen kleinen Stefanies mehr? Müssen Nachrichtenschreiber unbedingt versuchen, eine falsche Vertrautheit aufzubauen, weil die Nachricht als solche sonst vielleicht nicht schlimm genug ist? Können die nicht einfach ihre Arbeit machen und mir Informationen geben, anstatt mich emotional rühren zu wollen? Es war ein Kind, also war es natürlich klein. Gerade deswegen muss man das nicht betonen. Komischerweise redet nie jemand vom "alten Erich", sobald ein Rentner im Stadtpark ermordet wird. Wo wir grad dabei sind: Ich brauche auch keine überdeutlichen Beschreibungen, was der Mörder mit dem Kind angestellt hat. An so etwas geilen sich sowieso nur Perverse auf. Bei solchen Fällen sind nicht mehr als vier Nachrichten nötig:

  1. Das Kind ist weg, und man vermutet eine Straftat.
  2. Das Kind wurde tot gefunden.
  3. Man hat den Täter gestellt.
  4. Er wurde zu einer langen Haftstrafe verurteilt.

Punkt 4 wünsche ich mir auch für die vorher genannten Verantwortlichen in der Werbe- und Musikindustrie sowie für die besagten faulen Redakteure. Danke sehr.

17.9.09 16:36


16.9.09 00:45







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